Streif-Blog:

Die neue Clavinova CLP-700 Serie

EIN ÜBERBLICK:

Als Yamaha die neue CLP-700 Serie zum ersten Mal vorstellte, waren wir sehr gespannt was wir erwarten dürfen! Nun haben wir die Instrumente getestet!

Die bekannten Abstufungen (bei den günstigeren Modellen Kunststofftasten, bei den größeren Holztasten, dann Mehrwege-Lautsprecher...) der verschiedenen Modellvarianten wurden von der Vorgängerserie (635/645/675...) übernommen, das hat sich bewährt und macht Sinn.

Auch die umfangreiche Farbpalette bleibt erhalten. Doch was hat sich geändert? Die Schwerpunkte bezüglich der Neuerungen wurden von Yamaha gut gewählt.

Die Tastatur wurde verbessert, welche nun für ein feineres Spielgefühl sorgt und einen breiteren dynamischen Bereich ermöglicht (so können Pianisten mit ihren Fingerspitzen verschiedenste Klänge erzeugen – von sanft bis kraftvoll). Unterschiedliche Tastenlängen vermitteln ein authentisches Gefühl und durch die weiter nach hinten versetzten Drehpunkte kann man tiefer in die Tasten greifen um zB. zarter zu spielen (wäre der Drehpunkt weiter vorne, wie es bei einigen Digitalpianos der Fall ist, würde sich die Taste im hintersten Bereich nicht so gut oder gar nicht runter drücken lassen).

Das Lautsprechersystem und viele Feinheiten beim Klang bezüglich den Resonanzen, die ein echtes Klavier erzeugt, wurden verbessert. Das sorgt für einen noch realistischeren Klavierklang. Dabei wurden auch gezielt Bereiche optimiert die bei der Vorgängerserie noch nicht so ausgeprägt waren: zB. die Schallentwicklung erfolgt beim Pianogehäuse nun in einem höheren Bereich, daher kommt der Ton zentraler und "natürlicher". Bei den Vorgängermodellen mit 2-Wege Lautsprechern kam der Schall noch mehr aus dem Fußbereich. Diese Optimierung macht einen wesentlichen Unterschied und klingt gut. Bei den größeren Modellen mit den 3-Wege Lautsprechern (ab CLP 775) wurde zusätzlich ein Transducer eingebaut, welcher einen bestimmten Frequenzbereich auf das Gehäuse überträgt. Dadurch wird das ganze Instrument wie bei einem echten Klavier in "Schwingung" versetzt, wodurch der Klang sich noch natürlicher in alle Richtungen verteilt.

Die Optik: Ein einheitliches Design mit einer geschwungenen Konsole zieht sich nun durch alle Modelle. Ein Touchpanel ab dem CLP 775 sorgt für einen coolen Look und im deaktivierten Zustand für mehr Ästhetik.

DIE NEUERUNGEN IM DETAIL:

-> Real Grand Expression 2 - ein besonderes Augenmerk wird auf die Sensitivität des Spielers beim Tastenanschlag gelegt.
-> Grand Expression Modeling - feinste vom Spieler erzeugte Klangvariationen werden wie auf einem akustischen Konzertflügel umsetzt.
-> Erweitertes Virtual Resonance Modeling (VRM, siehe Bild) - gemeinsam mit den vorhin genannten Technologien sorgt dieses Technik für die detaillierte Reproduktion des von akustischen Flügeln bekannten komplexen Zusammenspiels von kleinsten Nuancen (Tastenanschlag, Bewegungen von Hämmern, Dämpfern und Pedalen, sowie dem Schwingen der Saiten und der Resonanz des gesamten Klangkörpers). Ergänzend zu der Vorgängerserie sind nun alle Resonanzen und Geräusche enthalten, die das Dämpferpedal erzeugt.
-> Verbesserte GrandTouch™ oder GrandTouch-S™ Tastatur - bei beiden Varianten verfügen die schwarzen und die weißen Tasten über jeweils unterschiedliche Tastenlängen und Drehpunkte.
-> Binaural Sampling von Yamaha CFX und des Bösendorfer Imperial - für das Musizieren mit Kopfhörer. Vermittelt ein räumliches Klanggefühl, als würde man gar keinen Kopfhörer tragen.

FAZIT:

Klang und Spielgefühl auf einer höheren Ebene (besonders die Modelle mit Holztasten, ab CLP 745). Die Verarbeitungsqualität ist wie gewohnt sehr gut und die Steuerung einfach. Selbst wenn man nicht davor sitzt, kann man sein Instrument als Hifi-Anlage verwenden, indem man zB. sein Smartphone oder Tablet via Bluetooth mit dem Instrument (ab CLP 745) verbindet um Musik zu hören. Es macht Spaß auf so einem Instrument zu spielen!

Der Autor

Christoph Pronegg

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